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V e r b o r g e n e s
"Mal sehn, was im Dschungel läuft,
Musik ist heiß, das Neonlicht strahlt.
Irgendjemand hat mir 'nen Gin bezahlt,
die Tanzfläche kocht, hier trifft sich die Scene,
ich fühl' mich gut, ich steh' auf Berlin!"
- "Ich steh' auf Berlin", Ideal
Berlin ist unglaublich groß, und es wäre tatsächlich ein Zeichen von Größenwahn, würde eine
relativ kleine Gruppe von Vampiren behaupten, die ganze Stadt unter uneingeschränkter Kontrolle
zu haben.
Tatsächlich verhält es sich so, dass der Einfluss der Camarilla Berlins selbst in deren besten Zeiten sehr auf die zentralen
Bezirke mit ihren guten Jagdmöglichkeiten, ihren Finanz-, Kultur- und Universitätszentren sowie
ihre traditionsreichen Elysien konzentriert war.
Außerhalb dessen, was in früherer Zeit einmal "die Stadt Alt-Berlin" war, ehe diese in einem
kühnen und keineswegs populären Vorhaben in den 20er Jahren zu "Groß-Berlin" erweitert
wurde, besaß die Camarilla von jeher praktisch nur auf dem Papier die Kontrolle.
In den Plattenbauwüsten des Ostens, den zahllosen eingemeindeten Vororten des Stadtrandes
und den grünen Weiten Köpenicks und Zehlendorfs traf man kaum je auf die Berliner Geißel oder
einen Häscher, und so bildeten diese Randareale Boden und Jagdgrund für manche
"zweifelhafte Existenz" des Nachtvolkes - darunter auch Anarchen und der Sabbat, der sich zwar mehrfach aus der Innenstadt vertreiben lassen musste, aber wohl niemals völlig aus Berlin zu verjagen sein wird:
Die Rückzugsmöglichkeiten sind unermesslich - für jede Partei!
Die folgenden Kapitel werden dir einen Überblick über den "Moloch Berlin" geben, der schon
unzählige Kainiten hat kommen und gehen sehen - und der ebenso Unzählige verschlungen
hat.
B e r l i n . h e u t e
Kriecher und Könige - Der Berliner Hof
Kieze und Klüfte - Die Berliner Geografie
Kulte und Konvente - Die Berliner Klüngel
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